Bemerkenswert

Über das Leseliste-Projekt: MICH

Es ist schön, dass sich Menschen (ich hoffe doch, du bist ein Mensch) sich auf die gewundenen Pfade dieses Blogs verirrt haben.

Mein Name ist Alex, aber wichtig ist nur, dass der Weg das Ziel ist. Ich rede sowohl vom Wandern als auch vom Naturschutz. Deswegen werde über meine kleinen Touren und Abenteuer berichten.
Jeder Schritt in die richtige Richtung ist entscheidend. Jeder hat sein eigenes Projekt. Jeder ist sein eigenes Projekt. Unsere Generation wird es nicht schaffen das Meer vom Müll zu befreien, aber wir können daran arbeiten, dass es nicht schlimmer wird. Damit unterstützen wir nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere folgenden Generationen. Kinder sollten Tiere nicht nur als Bilder kennen und erahnen wie schön es einmal war. Sie sollten es selbst sehen.

Mein Projekt ist es, die Welt zu sehen.

Mein Projekt ist es, die Schönheit zu erhalten.


Mein Ziel ist es in einem Jahr Schottland von Edinburgh bis Dunnet Head zu Fuß und per Anhalter zu bereisen. Begleitet mich bei meinem Abenteuer!

Advertisements

Chaos und Unentschlossenheit

Ich hab habe mich recht lange nicht mehr gemeldet. Irgendwie ging alles im Alltag unter.

Die Motivation und Vorfreude wurde von Stress und Terminen verdrängt und mit dem beginnenden Schuljahr lenkte sich meine Aufmerksamkeit in erster Linie auf mein Abitur. Ich mache mehr Sport und schreibe weniger. Ob das nun etwas gutes oder schlechtes ist, kommt wohl auf den Blickwinkel an.

Mein größtes Problem ist aber eher meine eigene Unentschlossenheit. Mich zieht es auf nebelig grüne Wiesen und an den Rand von steilen Klippen. In den Norden (oder nach Neuseeland wo ich ähnliches zu finden hoffe). Es zerreißt mich zwischen Studium, Auslandsjahr, Praktika oder FSJ. Irgendwie will ich alles. Hauptsache weg. Travel and Work ist mir zu unsicher, da ich keine Person bin, die einfach irgendwo hingeht und nach einem Job fragt. Dafür bin ich zu schüchtern. Bedenken habe ich bei den Praktika vorallem wegen der Finanzierung. Ich habe schließlich keinen Geldbaum im Garten.

Am liebsten wäre ich ein ganzes Jahr nur auf Achse – habe ich doch einige Traumziele und Länder, die ich durchwandern möchte. Nur bezahlen kann das ja keiner. Einen Job in Schottland finden wäre wohl das Praktischste nur wie? Und als was? Super gerne würde ich in den Kultursektor gehen, doch ohne Vorkenntnisse ist das bestimmt nicht so einfach.

Da ich erstmal krank bin kann ich ja vielleicht etwas Licht ins dunkel bringen und mich hier und da informieren.

Bis dahin einen schönen Herbst.

Genießt die letzten warmen Tage, falls sich die Sonne nochmal zeigt.

Unsere Regenstrecke

Es war einer dieser Morgende an denen man seine Diät in den Wind schießt, Nudeln mit Tomatensoße zum Frühstück isst und danach so müde ist, dass man sich am liebsten wieder verkriechen will.

Als ich aufwachte war der Himmel über mir noch grau bewölkt und durch das Dachfenster wehte kalter Wind herein. Ich packte Proviant zusammenpacken und schnappte meinen Wanderrucksack. Der Himmel bereits blau und versprach heute die Sonne etwas raus zu lassen. Pustekuchen. Es war frisch als wir uns auf den Weg machten und kaum lagen die ersten 6 Kilometer hinter uns, begann es durch das Blätterdach zu tröpfeln. Schon beim letzten Mal hatte uns der eisige Regen auf dieser Strecke überrascht.

Es nieselte nur und so hielten wir es nicht nötig umzukehren. Hose klamm, Rucksack geschützt, Mütze auf dem Kopf, Nase im Wind.

Es tat so gut wieder im heimischen Wald unterwegs zu sein. Lange hatte ich keine Zeit wandern zu gehen und es richtig zu genießen wieder in der Natur zu sein. Es war höchste Zeit zurückzufinden.

Auf der einen Seite standen Kiefern den Hang hoch und auf der Anderen dürre Birken dicht an dicht. Nach der intensiven Sommerpause war es anstrengend die ganze Zeit bergauf zu gehen. Ich war eindeutig aus der Übung und dass meine Begleitung mich die ganze Zeit zum Lachen brachte, machte es nicht besser.

Sommerl-ICH

Hitze verstärkt Faulheit.

Bei Temperaturen von über 30°C ist die Bewegungsfreiheit deutlich eingeschränkt. Es klebt hier und da und man hat das Gefühl kaum noch Luft zu bekommen. Der Sommer ist da. Mit Hitzewellen und Gewitterfronten, die sich an unseren Bergen abregnen und damit gegen meine Fenster klatschen, sodass ich die Schotten dicht machen muss. Auch bei so viel Sonnenschein heizt sich alles schön auf. Ich sitze dann immer im Dunklen in meinem Haus und versuche die Wärme auszusperren.

Eigentlich tue ich nur drei Dinge im Sommer.

1. Reisen

Ob nun mit Freunden einen Kurztrip durch Stadt und Natur oder einfach nur zusammen abhängen. Sommer ist Reisezeit. Jeder hat irgendwann mal Frei und ich gurke mit dem Zug durch halb Deutschland um meine Schäfchen zu besuchen. Auch einen längeren Aufenthalt im Ausland ist gerne gesehen. Dieses Jahr war es England. (Dort war es genauso warm. 30°C ohne Regen mit 30 Leuten in einem Reisebus na sehr toll.)

2. Baden und Garten

Da wir einen schönen Pool im Garten haben lasse ich mich gerne treiben. Manchmal gehe ich nur dafür aus dem Haus. Mit Wärme komme ich kaum klar, aber so eine Abkühlung tut schon gut. Am liebsten mit kühlem Bierchen oder Eiscafe. Am Abend wird dann natürlich gegrillt und an der Feuerschale Marshmallows geröstet. Darin bin ich mittlerweile Meister.

3. Verschanzen

Es ist warm. Ich sperre die Hitze aus. Rollos runter und ins Dunkle setzten in der Hoffnung der Sommer übersieht mich. Nur dann mache ich irgendetwas produktives. Meistens sitze ich dann an oder manchmal sogar unter meinem Schreibtisch und arbeite oder verplempern so meine Zeit.

Was tut ihr so um die Zeit und die Hitze zu vertreiben?